El Alto – Titicacasee – Isla del Sol

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La Paz

Die einzigartige Stadt in der Hoehe, in welcher wir in den vier Wochen Bolivien, immer wieder strandeten.

Huayna Potosi 6088 müM

Vom Dschungel auf 200 müM ab in die Berge. Schon von La Paz sieht man den Huayna Potosi, der über El Alto tront. Kurzerhand den Guide Augustin angeheuert, und los gings ins Höhenabenteuer. Am ersten Tag gabs einen Check, wie wir uns im Eis bewegen: Wir haben bestanden…. Am zweiten Tag dann der Aufstieg ins Hochlager auf 5120 müM. Eine kurze, schlaflose Nacht bis um Mitternacht, dann gings los. In der Dunkelheit gabs nix zu sehen, daher auch keine Fotos. Kurz: Zum Anfang ein steiles Schneefeld, dann “entspanntes Queren”, als nächstes ein Bergschrund mit anschliessender 20 m Eiswand. Der Blick auf die Lichter von LaPaz war atemberaubend . Leider verschlechtete sich das Wetter und es fing an zu schneien und stürmen.  Die Luft wurde dünn und Sandra schnaubte  wie ein Walross. Als ihr auf 5820m die Luft vollends ausging, schloss sie sich dem Lumpensammler an (Ein Führer mit Gast, der auch umkehren musste). Augustin raste mit mir den Berg hoch, dass ich nur noch Sterne sah und ich zwischen “ich will kotzen” und “ich flieg jetzt dann gleich davon” wankte. Die letzten 150m waren ein Gewühl im Tiefschnee eine Wand hoch. Auf dem Gipfel wars saukalt und wir machten Fotos mit vereisten Linse und schnell runter ins Hochlager.

Wer mir sagt, der Huayna Potosi sei ein billiger 6000er, dem zieh ich die Ohren lang.

La Pampa

Unser Madidi-Guide, Juan Carlos hat uns von “La Pampa” und den rosaroten Delfinen erzaehlt. Beides liegt nur 3 Fahrtstunden von Rurrenabaque entfernt, wo wir nach dem Madidi NP wieder aufs Miniflugzeug sollten. Haben kurzerhand alles umgebucht und sind mit ihm fuer ein paar Tage in die ueberschwemmte Graslandschaft gereist. Delfine und Voegel sowie Kaimane gabs viele, die Anakonda hat sich uns jedoch nicht gezeigt.

Amazonas Feeling im Madidi NP

Unvergessliche Tage im Madidi Nationalpark (Bolivien). Nach einem 40-minuetigen Flug nach Rurrenabaque (mit dem Bus haette es 15 Stunden gedauert) , gings 5 Stunden flussaufwaerts zur Chalalan Lodge. Da gab es Dschungel, Tiere und Sandflybites a gogo. Gracias a Juan Carlos und ein grosses Dankeschoen an alle Tiere, die sich uns zeigten (Liste folgt) – waaaaahnsinn!

Salar de Uyuni

Bilder werden der traumhaft schoenen Landschaft zwischen San Pedro de Atacama (Chile) und Uyuni (Bolivien) fast nicht gerecht. Gereist sind wir in einer viertaegigen Jeep-Tour mit netten Irinnen.

Wicked Atacama

Von der Kueste ging es in die Atacamawueste. Erste Station: Geysire von Tatio, die auf 4225 muM liegen. Da wir ja schlau sind, reisten wir am Abend vorher an, um am morgen vor den Tourbussen aus San Pedro da zu sein. Leider war die Aklimatisationszeit von Null Stunden, Null Minuten und Null Sekunden ein bisschen zu kurz und wir machten wegen Herzrasen und Kurzatmigkeit kein Auge zu.

Naechste Station: Klettern im Canyon Toma bei Socaire. Das eindrueckliche Klettergebiet auf 3600 muM sowie auch die duenne Luft, raubten uns den Atem. (Bilder)

An kletterfreien Tagen duesten wir mit unserem Camper von Salar zu Salar, von Lagune zu Lagune und von Mirador zu Mirador. Nach fuenf Tagen und Ende der Mietzeit sowie leerem Tank, gings zurueck nach San Pedro de Atacama, nicht ohne vorher noch “gefloated” zu haben.

Wicked Chile

In der ersten Woche unseres “Wickedcamper-Daseins” sind wir von Santiago de Chile alles nordwärts nach San Pedro de Atacama gereist.

Der Start ins Camperleben war ungewohnt, da wir die erste Nacht im “Selk Nam” auf einer Autobahnraststätte verbrachten.

Die Reise führte uns über Valparaiso (Stadt der bunten Häuser), Los Vilos (Copec Tankstelle), Valle del sol (4 Jahre kein Regen), Valle del Elqui (Rebberge a gogo für Pisco), Punto de Choros (Humbis gucken), Bahia Ingles (Piscola y Ostiones), Pan de Azugar (weite weisse Strände), Calama (Kupfermine) und happy landing in der Wüste, wo es sodann zum Klettern ging.

Bodenlos

Puerto Nateles -> El Chalten -> San Juan -> Atacama

Going Chile II

Von Mendoza gings ueber die Ruta 7 nach Santiago de Chile ueber die Anden. Sechs Stunden Fahrt mit wunderbarem Ausblick, zwei Stunden von Schlange zu Schlange beim Grenzuebertritt (jedoch lustig und kurzweilig) und Ankunft an hektischstem Busbahnhof, den wir bis anhin angetroffen haben. Im sehr sympatischen “Patio Yungay” sind wir herzlich von Francisco empfangen und bewirtet worden. Die Tage in Santiago haben wir mit Sightseeing und essend auf dem Fischmarkt verbracht.