Alle Beiträge von hansi frey

GALAPAGOS

Mittlerweile sind die “Millionen” von Fotos gesichtet und die besten hier publiziert. Sind trotzdem noch “ein paar”.

Auch unter Wasser war die Flora und Fauna sehr beeindruckend. Beim Schnorcheln haben uns Meeresschildkroeten, Pinguine, Seeloewen, Iguanas, verschiedene Rochen, Papageienfische, EIN WEISSSPITZENHAI, fischende Kormorane und vieles vieles mehr begleitet.

 

Hatun Machay

Kein Weg fuehrt vorbei am Hatun Machay – Wahnsinns Kletterei auf 4300 m.u.M. in bestem vulkanischem Gestein.

 

Cordero a la ‘Pachamanca’

Im suedlichen Pazifik ist die Zubereitungsart von Fleisch, Fisch und Gemuese im Erdofen weit verbreitet. Heisst er in Neuseeland ‘Hangi’ , ist dies in Polynesien der  ‘umu ‘ und in Suedamerika der ‘Patchmanca’.

Kaum in Hatun Machay angekommen, lernten wir den Kanadier Antoine kennen, der fuer ein paar Tage nach Huaraz gehen und danach mit einem Schaf (Cordero) zurueckkehren wollte.

Wegen abendlichem Regen musste die geplante Zubereitungsart ‘patagonien style’ zu Gunsten der traditionellen   ‘Patchamanca ‘ verworfen werden. Zwei Maenner der ‘Communidad’ wollten uns dabei behilflich sein. Der Deal: Fleisch fuer zwei und zwei Glaeser Rotwein als Bezahlung.

Um 12:00 war der kunstvoll gebaute Ofen bereit fuers Anfeuern. Zuvor wollten die Ofenbauer noch Fruehstueck und, und, und. Ihre Forderungen mit einem Nein abzuschmettern war schwierig aber die einzige Loesung. Nach 3 Stunden einfeuern war der Ofen heiss, Der obere Teil wurde abgenommen und der Ofen mit Kartoffeln, dem Fleisch und heissen Steinen befuellt. Der Ofen wurde mit Gras, Saecken und Erde luftdicht zugedeckt.

Eine weitere Stunde spaeter war das Fleisch gar. Eine erneute Diskussion ueber das ‘wieviel Fleisch’ und nun auch noch ob und wieviel RUM fuer die beiden Ofenbauer herausschaute, verzoegerte die Herausnahme des Fleisches.

Dies nich zu Gunsten des Flesichs – BIEN CUIT – ist nur das Vorwort!

Wie sich beim Essen in der Huette herausstellte, war das Fleisch trocken (zu lange im Ofen) und zaeh (alter Schafbock).

Trotzdem knabberten alle gluecklich am Sheep-Jerkey.

Inkatuuuuuuummm um Cusco rum

Huayna Potosi 6088 müM

Vom Dschungel auf 200 müM ab in die Berge. Schon von La Paz sieht man den Huayna Potosi, der über El Alto tront. Kurzerhand den Guide Augustin angeheuert, und los gings ins Höhenabenteuer. Am ersten Tag gabs einen Check, wie wir uns im Eis bewegen: Wir haben bestanden…. Am zweiten Tag dann der Aufstieg ins Hochlager auf 5120 müM. Eine kurze, schlaflose Nacht bis um Mitternacht, dann gings los. In der Dunkelheit gabs nix zu sehen, daher auch keine Fotos. Kurz: Zum Anfang ein steiles Schneefeld, dann “entspanntes Queren”, als nächstes ein Bergschrund mit anschliessender 20 m Eiswand. Der Blick auf die Lichter von LaPaz war atemberaubend . Leider verschlechtete sich das Wetter und es fing an zu schneien und stürmen.  Die Luft wurde dünn und Sandra schnaubte  wie ein Walross. Als ihr auf 5820m die Luft vollends ausging, schloss sie sich dem Lumpensammler an (Ein Führer mit Gast, der auch umkehren musste). Augustin raste mit mir den Berg hoch, dass ich nur noch Sterne sah und ich zwischen “ich will kotzen” und “ich flieg jetzt dann gleich davon” wankte. Die letzten 150m waren ein Gewühl im Tiefschnee eine Wand hoch. Auf dem Gipfel wars saukalt und wir machten Fotos mit vereisten Linse und schnell runter ins Hochlager.

Wer mir sagt, der Huayna Potosi sei ein billiger 6000er, dem zieh ich die Ohren lang.

Wicked Chile

In der ersten Woche unseres “Wickedcamper-Daseins” sind wir von Santiago de Chile alles nordwärts nach San Pedro de Atacama gereist.

Der Start ins Camperleben war ungewohnt, da wir die erste Nacht im “Selk Nam” auf einer Autobahnraststätte verbrachten.

Die Reise führte uns über Valparaiso (Stadt der bunten Häuser), Los Vilos (Copec Tankstelle), Valle del sol (4 Jahre kein Regen), Valle del Elqui (Rebberge a gogo für Pisco), Punto de Choros (Humbis gucken), Bahia Ingles (Piscola y Ostiones), Pan de Azugar (weite weisse Strände), Calama (Kupfermine) und happy landing in der Wüste, wo es sodann zum Klettern ging.

Going Chile II

Von Mendoza gings ueber die Ruta 7 nach Santiago de Chile ueber die Anden. Sechs Stunden Fahrt mit wunderbarem Ausblick, zwei Stunden von Schlange zu Schlange beim Grenzuebertritt (jedoch lustig und kurzweilig) und Ankunft an hektischstem Busbahnhof, den wir bis anhin angetroffen haben. Im sehr sympatischen “Patio Yungay” sind wir herzlich von Francisco empfangen und bewirtet worden. Die Tage in Santiago haben wir mit Sightseeing und essend auf dem Fischmarkt verbracht.