Wicked Chile

In der ersten Woche unseres “Wickedcamper-Daseins” sind wir von Santiago de Chile alles nordwärts nach San Pedro de Atacama gereist.

Der Start ins Camperleben war ungewohnt, da wir die erste Nacht im “Selk Nam” auf einer Autobahnraststätte verbrachten.

Die Reise führte uns über Valparaiso (Stadt der bunten Häuser), Los Vilos (Copec Tankstelle), Valle del sol (4 Jahre kein Regen), Valle del Elqui (Rebberge a gogo für Pisco), Punto de Choros (Humbis gucken), Bahia Ingles (Piscola y Ostiones), Pan de Azugar (weite weisse Strände), Calama (Kupfermine) und happy landing in der Wüste, wo es sodann zum Klettern ging.

Bodenlos

Puerto Nateles -> El Chalten -> San Juan -> Atacama

Going Chile II

Von Mendoza gings ueber die Ruta 7 nach Santiago de Chile ueber die Anden. Sechs Stunden Fahrt mit wunderbarem Ausblick, zwei Stunden von Schlange zu Schlange beim Grenzuebertritt (jedoch lustig und kurzweilig) und Ankunft an hektischstem Busbahnhof, den wir bis anhin angetroffen haben. Im sehr sympatischen “Patio Yungay” sind wir herzlich von Francisco empfangen und bewirtet worden. Die Tage in Santiago haben wir mit Sightseeing und essend auf dem Fischmarkt verbracht.

Ischigualasto

Into the Wild

Ein strenges Kapitel: Um das, wie wir befürchteten, überfüllte  Refugio Frey zu umgehen, stellten wir zusammen mit dem Park-Ranger unsere eigene Tour zusammen (Colonia Suiza – Refugio Italia – Refugio Jakob – Refugio Frey – Cerro Cathedral). Der erste Hüttenwart meinte dazu: ” You cannot go, there is no trail”. Da wir jedoch das Permit hatten, liess er uns gehen.

Italia zu Jakob: Der nicht existierende Weg durch das Arroyo La Chata hatte es in sich –  3,5 km durchs Bachbett und Gestrüpp in “nur” 4 Stunden, die sich jedoch sehr lohnten. Das unerwartete Eis und die Schneefelder machten uns zu schaffen und sorgten für Überraschungen. Als Dessert gab es eine Traverse in >30 Grad Gelände und einen Abstieg durch ein 400 Höhenmeter 45 Grad Couloir. Nach 12 Stunden kamen wir glücklichmüde im Refugio Jakob an, wurden von Nico mit einem “soys locos” begrüsst und badeten in der erfrischenden Lagune.

Nachtrag: Beim Zurückmelden beim Park-Ranger, stellte sich heraus, dass wir von 2 verschiedenen Routen sprachen. Wann und ob “unsere” Route in den letzten Jahren begangen wurde, konnte uns niemand sagen.